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Formationstanz

Beim Formationstanz handelt es sich um eine Mannschaftsdisziplin, die in den Standardtänzen und in den Lateinamerikanischen Tänzen betrieben wird. In Österreich gibt es Formationen in den Lateinamerikanischen und Standard Tänzen.

Eine Formation besteht aus 6 bis 8 Paaren, die zu einer eigenen selbstgewählten Musik eine Choreografie zeigen. Wichtig dabei ist, dass durch synchrone tanzspezifische Bewegungsabläufe abwechslungsreiche, bewegte oder stationäre nachvollziehbare Bilder gezeigt werden. Solche Bilder sind zum Beispiel Rauten, Linien, Reihen, Kreise, Diamanten und Diagonalen.

Die Musik darf bei Formationen maximal 6 Minuten lang sein. Sie besteht aus Einmarsch, Hauptteil und Ausmarsch, wobei nur der Hauptteil in die Wertung eingeht. Der Hauptteil muss zwischen 3 und 4,5 Minuten lang sein. Der Ein- und Ausmarsch darf zusammen nicht länger als anderthalb Minuten sein, wobei deren Aufteilung beliebig ist. Sie sind dazu da, das Publikum auf das jeweilige Thema einzustimmen, werden vom Wertungsgericht aber nicht in die Wertung mit einbezogen. Die einzelnen Teile werden durch ein akustisches Signal, meist durch einen Gongschlag, voneinander getrennt.

In Österreich gibt es im Formationstanzen in den Lateinamerikanischen Tänzen momentan 3 verschiedene Klassen: 1. Bundesliga, 2. Bundesliga und Hobbyliga
In den Standard Tänzen gibt es 2 Klassen: Bundesliga und Hobbyliga
 

Bei der 1. und 2. Liga gibt es Ranglisten. Je nach Ergebnis erhalten die Formationen bei einem Turnier Ranglistenpunkte. Am Ende der Ligasaison werden die Sieger der jeweiligen Rangliste geehrt.

Die Hobbyliga ist als Einsteigerliga gedacht und ist auch offen für Formationsteams, die keinem ÖTSV Mitgliedsverein angehören (z. B. Tanzschulteams).

Die Durchführung der 2. Liga und Hobbyliga ist in Pilotprojekten geregelt. Pilotprojekt 2. Liga und Pilotprojekt Hobbyliga

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