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Barbara Stamm - Trainerin HSV Zwölfaxing im Interview

Wie heißt eure Kür und was war eure Motivation/ Inspiration dafür?

Unsere Kür heißt „POKERFACE“.

Inspiration dafür, war der Wunsch etwas extravagantes, mutiges und einzigartiges zu choreographieren um eine neue Spur, einen neuen Look und Stil im Formationssport zu hinterlassen.

Lady Gaga in ihrer Art ist hier die ideale Interpretin für uns gewesen:

Zitat „ You have to be unique, different and shine in your own way“

 

Was dürfen sich die Fans von eurer Kür erwarten?

Viel dynamische und rasche Aktionen treffen aufeinander, unterstützt durch einen Look der sich vom üblichen Mainstream entfernt: royales, edles Blau trifft weißblonden Kurzhaarschnitt – eine extravagante Kombination.

 

Was ist euer Ziel für diese Heim – WM`?

Ganz klar : das WM Finale erreichen.

Bereitet ihr euch speziell vor, verspürt ihr Druck?

Believe and work hard, and all your dreams will come true

Das ist einer unserer Leitgedanken im Training.

Wir arbeiten und geben unser Bestes und wir wissen, es  wird am Ende des Tages perfekt sein.

 

Was zeichnet das Formationstanzen aus? Was fasziniert euch daran?

Teamspirit ist hier sicherlich als Schlagwort zu nennen.

Jeder von uns ist einzigartig und mit einem klaren Gedanken und einem klaren Ziel bewegen wir uns synchron, spüren einander und werden eine dynamische Einheit.

Diese Mischung aus Individualität und gleichzeitiger Gemeinsamkeit ist ein Kontrast, der eine der Faszinationen des Formationssports ausmacht.

Was sind die Herausforderungen beim Formationstanzen?

In der heutigen Zeit, geprägt durch Kurzlebigkeit und einem Überangebot an Möglichkeiten, besteht die Herausforderung im gestalten eines Teams dass Nachhaltigkeit und Ausdauer beweisst.

Teammitglieder zu finden, die erkennen, dass diese Eigenschaften auch für einen Selbst eine neue und aktive Zukunft bedeuten, -die bereit sind, einen Teil ihrer Zukunft miteinander aktiv zu gestalten.

 

Wie oft trainiert ihr in der Formation?

Wir trainieren mindestens drei mal die Woche und kommen somit auf einen Durchschnitt von ca 15 Stunden pro Woche. Exklusive gerechnet Workshops die zusätzlich zu Training über ein Wochenende laufen und spezielle Themen als Inhalt haben.

 

Wo liegen die Herausforderungen, wenn so viele verschiedene Charaktere in einem Team miteinander tanzen?

Bezüglich der Herausforderung kann man hier mit einem Zitat von Lady Gaga antworten:

„At the end oft he day, I have to lool myself in the mirror and I´m proud of everything I stand for“

Jeder möchte natürlich Einzigartig sein und sich persönlich weiterentwickeln, und trotz der verlangten Einheit die eine Formation ausmacht, ist das kein Widerspruch.

Diese Erkenntnis im Tänzer zu entwickeln ist eine der Herausforderungen des Trainers.

 

Welche Kriterien sind entscheidend um in eine Formation aufgenommen zu werden?

Um in eine Formation aufgenommen zu werden benötigt es Leistungswille, Leistungsbereitschaft und Teamgeist.

Das Training und deren Inhalte gestalten die Trainer, der Tänzer muss bereit sein ins Training zu kommen, da zu sein und offen für Veränderung und Weiterentwicklung.

 

Was sind die großen Unterschiede zum Einzeltanz?

Der Unterschied liegt in der Gestaltung einer gemeinsamen Idee und damit auch einer gemeinsamen Bewegung und Dynamik in der Interpretation der Lateintänze.

In Österreich kann man den Formationssport durchaus als Sprungbrett für das Einzeltanzen sehen.

Wie gestalte ich ein Training ?

Wie oft ist eine Wiederholungseinheit, damit ich etwas beherrsche?

Wieviel Training benötigt es um eine gute und stetige Entwicklung zu gewährleisten ?

Formationstänzer bekommen die Antwort auf diese Fragen vorgelebt und sind im Einzeltanzen meist die zielstrebigeren und erfolgreicheren Paare.

 

Wem gebt ihr die WM- Favoritenrolle? Wer wird vorne mitmischen? Gibt es einen Außenseiter, der sich Chancen ausrechnen kann?

Deutschland, Russland und Österreich haben Teams mit denen man auf jeden Fall rechnen muss.

Letztendlich wird es eine Frage der Tagesverfassung und der Einstellung der Mannschaften sein, wie sie ihre Programme dem Publikum und den Wertungsrichtern präsentieren.

Das ist ja das spannende : „Everything is possible als long as you believe in yourself and work hard for your dreams.“

VETCHY Christoph, CV / 01.12.2017
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