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50 Jahre ÖTSV - Alfred Gruber

Einer der legendärsten Funktionäre des Österreichischen TanzSports war Alfred Gruber - hier auf einem historischen Foto aus dem Jahr 1954 (KLICK). Als Präsident des ÖTSV erreichte er (wie er immer betonte mit Hilfe der Österreichischen Sportunion), dass der TanzSport 1960 in die Bundes-Sportorganisation aufgenommen wurde. Er ist auch der „Erfinder“ der Wiener-Walzer-Konkurrenz.

Bei Turnieren war „Direktor Gruber“, wie er genannt wurde, sehr oft entweder Beisitzer (früher hieß das „Schiedsgericht“), oder Turnierleiter. Er war bekannt für seine umgängliche, teamfähige Art und für absolut korrekte Auslegung und Einhaltung der Regeln.

Zeitzeuge Kurt Weisz, damals Vizepräsident des TSK „Metropol“,  berichtet von einem, für Alfred Gruber typischen, Ereignis:

„Wir (das heißt Gerhard Sandner und der TSK Metropol) veranstalteten ein Turnier im Albert-Sever-Saal im 16. Wiener Gemeindebezirk. Es muss 1964 oder 1965 gewesen sein. Wie damals üblich, spielte eine Tanzkapelle. Unter den im Saal anwesenden Funktionären befand sich auch Dir. Gruber. Schon beim ersten Tanz erwies sich die Band als alles andere denn taktfest.

Plötzlich erhob sich Dir. Gruber, unterbrach die Musik und eilte auf das Podium. In der Hand hielt er ein silbernes Taschenmetronom (es sah aus wie eine Taschenuhr) das er immer mit sich führte. Er baute sich vor der Musikergruppe auf und zwang sie, während des gesamten Turniers in korrektem Tempo zu spielen. Er blieb wie ein Kapellmeister in dieser Position bis zum Ende der Veranstaltung oben stehen. Besonders diese Handlungsweise trug zur Legendenbildung um seine Person bei. Er machte dies übrigens bei jedem Turnier, bei dem er anwesend war und es für nötig erachtete.“

BIBA Johannes, BJ / 28.07.2008
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