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Werbeordnung des Österreichischen TanzSport-Verbands

Fassung 2011 - gültig ab 1.9.2011

Die jeweils aktuellste Ausgabe der Werbeordnung ist unter http://www.tanzsportverband.at zu finden.

Die Werbeordnung regelt die Werbung, soweit sie die Zuständigkeit des ÖTSV oder seiner Mitglieder betrifft. Jede Werbung muss mit den Amateurbestimmungen der WDSF, des IOC, ÖOC sowie des ÖTSV im Einklang stehen. Sie darf dem Ansehen des Sports, des Verbandes sowie seinen Zielen und Bestrebungen nicht entgegenstehen.

1.  Werbung bei Veranstaltungen
1.1. Internationale und nationale Turniere, die vom ÖTSV vergeben werden.
       Der Ausrichter einer vom ÖTSV vergebenen Turnierveranstaltung ist verpflichtet, für die
       im folgenden beschriebenen Vorbehaltsflächen Werbefreiheit zu garantieren. Er ist
       außerdem verpflichtet, den Vorbehaltsbereich von Werberechten Dritter freizuhalten,
       und dies auf Verlangen vertraglich nachzuweisen.
       Vorbehaltsflächen sind
       a) die Tanzfläche mit einem 5m breiten Streifen an allen Seiten und der Raum darüber;
       b) das Podium, auf dem sich Orchester, Turnierleitung und gegebenenfalls Wertungsrichter
            befinden, der Bereich davor und dahinter mit einem 5m breiten Streifen sowie der Raum
            über dem gesamten Bereich.
       Werbemaßnahmen innerhalb der unter a) und b) genannten Bereiche unterliegen im allgemeinen
       Verbandsinteresse der Zuständigkeit des ÖTSV Präsidiums. Dies gilt auch für die gesprochene
       Werbung, die den Werbeinteressen der Sponsoren nicht entgegenstehen darf.
1.2. Für die Vorbehaltsflächen gilt:
       a) Turnierteilnehmer, deren Begleiter und sonstige Funktionäre dürfen ausschließlich die vom
           ÖTSV Präsidium für die betreffende Veranstaltung zugelassene Werbung zeigen. Ausgenommen
           ist Emblemwerbung.
       b) Es dürfen keine anderen als vom ÖTSV zugelassenen zur Turnierabwicklung erforderlichen
           Hilfsmittel verwendet werden, wie z.B. Rückennummern, Wertungstafeln etc. Sie dürfen nicht
           verändert, abgedeckt oder mit Zusätzen versehen werden.
1.3. Internationale Turniere
       Die Werbung bedarf der Zustimmung des ÖTSV Präsidiums (Sportdirektor).

2.  Werbung auf der Turnierkleidung
2.1. Bei den von der WDSF vergebenen Turnieren gelten die Bestimmungen der WDSF.
2.2. Bei allen sonstigen Turnieren ist Werbung gestattet.
2.3. Auf der Kleidung eines Turnierpaares sind bis zu 4 verschiedene Embleme erlaubt. Auf der Kleidung
       des Herren dürfen bis zu 3 Embleme von Sponsoren angebracht werden, auf der Kleidung der Dame
       nur ein Emblem. Jedes dieser Embleme darf nicht größer als 40cm2 sein. Die Werbung darf auf der
       Brustseite, an den Armen oder an der Taille getragen werden.
2.4. Zusätzlich darf ein Logo eines Dachverbandes oder einer ähnlichen übergeordneten Organisation
       (z.B. HSZ / Bundesheer) bis zu 40cm2 pro Sportler an den im Punkt 2.3. beschriebenen Stellen
       getragen werden.

3.  Werbung in Medien
3.1. Produktwerbung durch Tanzsportler bedarf der Zustimmung des ÖTSV Präsidiums. Sie muss über den
       ÖTSV oder in seinem Auftrag über den betreffenden Verein abgewickelt werden.
3.2. Allgemein sind von der Werbung ausgenommen: Tabakwaren, alkoholische Getränke, politische
       Parteien, sowie Unternehmungen, die gegen Anstand, die guten Sitten oder gesetzliche
       Bestimmungen verstoßen.
3.3. Bei Einschaltung von Sponsoren für Veranstaltungen dürfen die Namen der Sponsoren in offiziellen
       Aussendungen des ÖTSV nicht genannt werden.

4.  Verstöße
4.1. Verstöße gegen die Werbeordnung werden gemäß der ÖTSV-Satzung geahndet.
4.2. Sollte dem ÖTSV durch einen Verstoß gegen die Werbeordnung ein Schaden entstehen, so hat
       das Präsidium diesen bei einem Verschulden des Verursachers geltend zu machen.
4.3. Der Ausrichter haftet für die Einhaltung der Werbeordnung. Er hat diesbezügliche Anweisungen
       der Turnierleitung zu befolgen.
4.4. Turnierteilnehmer, die nach einmaliger Aufforderung gegen 2.3. der Werbeordnung verstoßen,
       sind vom Turnierleiter vom Wettbewerb auszuschließen.

5.  Steuern
       Die steuerliche Behandlung der einzelnen Werbemaßnahmen obliegt den jeweiligen
       Vertragspartnern. Der ÖTSV haftet diesen nicht.

6.  Fernsehrechte
       Die Fernsehrechte für alle Österreichischen Staatsmeisterschaften, Österreichischen
       Meisterschaften, Landesmeisterschaften, Meisterschaften der Bundesländer und
       internationale Einladungsturniere liegen beim ÖTSV. Diese Rechte können auf Antrag
       und ggf. gesonderter Regelungen auch abgetreten werden. Als „Fernsehen“ wird jede
       Art der elektronischen Übermittlung von bewegten Bildern definiert.

Diese Werbeordnung tritt mit der Veröffentlichung im Verbandsorgan in Kraft.

World DanceSport Federation SportMinisterium

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